8. Mai: Erinnern heißt Verantwortung übernehmen

Der 8. Mai 1945 steht für das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa und für die Befreiung vom Nationalsozialismus. Dieser Tag erinnert uns an unermessliches Leid, an Krieg, Verfolgung und den Verlust von Menschlichkeit.

Für mich ist der 8. Mai ein sehr besonderer Tag. Er macht deutlich, wie wertvoll Frieden, Freiheit und Demokratie sind — und wie schnell sie gefährdet werden können, wenn Menschen wegsehen, wenn Hass lauter wird und wenn Ausgrenzung beginnt.

Gerade hier in Buchholz in der Nordheide, wo wir in einer lebendigen Stadtgemeinschaft zusammenleben, ist das für mich eine wichtige Botschaft. Buchholz ist für mich ein Ort, an dem Menschen füreinander da sind, an dem wir Verantwortung übernehmen und an dem Zusammenhalt nicht nur ein Wort ist. Genau das brauchen wir auch heute: ein Miteinander, das von Respekt, Offenheit und Mitgefühl getragen wird.

Der 8. Mai mahnt uns, wachsam zu bleiben. Demokratie entsteht nicht von selbst — sie braucht Menschen, die sich einbringen, die Haltung zeigen und die für andere einstehen. Das gilt in der großen Politik genauso wie im Alltag bei uns vor Ort.

Für mich ist deshalb klar: Erinnerung ist nicht nur Rückblick. Erinnerung ist Auftrag. Für unsere Stadt. Für unser Zusammenleben. Für eine Zukunft, in der Hass und Ausgrenzung keinen Platz haben.

Nie wieder Faschismus. Nie wieder Krieg. Nie wieder Gleichgültigkeit.