Meine Antworten auf die Fragen des WOCHENBLATTs zum Thema Ostring, Mühlentunnel, sowie neue Wohn- und Gewerbegebiete
Meine Antworten auf die Fragen des WOCHENBLATTs
Das WOCHENBLATT hat allen Bürgermeisterkandidatinnen und Bürgermeisterkandidaten einige Fragen zur Zukunft von Buchholz gestellt. Über diese Möglichkeit habe ich mich sehr gefreut. Denn sie bietet die Chance, meine Ideen und Ziele für unsere Stadt noch einmal ausführlicher zu erklären.
Für mich steht fest: Buchholz wird weiter wachsen. Mit Buchholz 2025+, der Entwicklung des Rütgersgeländes und weiteren Wohn- und Gewerbeprojekten verändert sich unsere Stadt. Das ist eine große Chance – wenn wir heute die richtigen Entscheidungen treffen.
Deshalb reicht es aus meiner Sicht nicht aus, einfach neue Wohnungen oder Gewerbeflächen zu schaffen. Wir müssen immer das Ganze im Blick behalten. Wenn mehr Menschen in Buchholz leben und arbeiten, muss auch unsere Infrastruktur mitwachsen.
Ein wichtiger Schritt ist für mich deshalb die Ausschreibung der Planungsleistungen für die östliche Erschließungs- und Entlastungsstraße. Ich halte das für eine richtige und notwendige Entscheidung. Gerade für die Entwicklung von Buchholz 2025+ und des Rütgersgeländes brauchen wir eine gute Verkehrsanbindung. Gleichzeitig kann die neue Straße den Verkehr besser verteilen und unsere bestehenden Wohngebiete sowie die Innenstadt spürbar entlasten.
Neubau des Mühlentunnels
Genauso wichtig ist für mich der Neubau des Mühlentunnels. Er wird den Verkehrsfluss verbessern und unsere Stadt langfristig entlasten. Gleichzeitig eröffnet sich im Jahr 2031 eine einmalige Chance. Während der Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Bremen wird deutlich weniger Zugverkehr unterwegs sein. Genau diese Zeit sollten wir nutzen, um den neuen Mühlentunnel zu bauen. Das macht den Bau deutlich einfacher, schneller und wirtschaftlicher als unter normalem Bahnbetrieb.
Ein neuer Mühlentunnel bedeutet aber nicht nur weniger Staus. Er ist auch ein Gewinn für die Sicherheit. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei müssen sich jederzeit darauf verlassen können, schnell auf beide Seiten der Stadt zu gelangen. Dafür brauchen wir eine leistungsfähige und zukunftsfähige Verbindung.
Moderne Verkehrspolitik für Buchholz
Für eine moderne Verkehrspolitik gehört für mich aber noch mehr dazu. Ich möchte den öffentlichen Nahverkehr attraktiver machen – mit besseren Taktungen, zuverlässigeren Verbindungen und Fahrzeiten, die sich am Alltag der Menschen orientieren. Ebenso wichtig sind sichere und gut ausgebaute Fuß- und Radwege. Wer zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, muss sich sicher fühlen können. Außerdem möchte ich moderne, KI-gestützte Verkehrssteuerungen einsetzen, damit Ampeln den Verkehr intelligenter regeln, Staus verringern und Rettungsfahrzeugen im Ernstfall schneller freie Wege ermöglichen.
Für die Bedarfe aller Menschen braucht es verschiedene Wohnformen und Wohngrößen
Auch beim Wohnen brauchen wir eine klare Richtung. Buchholz braucht mehr Wohnraum – aber vor allem den richtigen. Junge Menschen sollen sich ihre erste Wohnung leisten können. Familien brauchen Platz zum Leben und ältere Menschen sollen möglichst lange selbstständig und barrierefrei in Buchholz wohnen können.
Deshalb setze ich mich für einen ausgewogenen Mix aus sozial geförderten Wohnungen, bezahlbaren Mietwohnungen, Eigentum und frei finanzierten Wohnungen ein. So bleibt Buchholz eine Stadt für alle Generationen.
Maßvolles Wachstum auch beim Gewerbe
Auch unsere Unternehmen brauchen Entwicklungsmöglichkeiten. Neue Gewerbeflächen schaffen Arbeitsplätze, stärken den Wirtschaftsstandort und sorgen dafür, dass Wertschöpfung und Steuereinnahmen in unserer Stadt bleiben. Für mich gehören Wohnen, Wirtschaft, Verkehr und Umwelt untrennbar zusammen. Nur wenn wir diese Bereiche gemeinsam denken, entwickeln wir Buchholz sinnvoll weiter.
Nur wer eine Vision für die Zukunft hat, gestaltet langfristig und entwickelt modern
Ich möchte Politik mit Weitblick machen. Nicht von Wahl zu Wahl, sondern mit Lösungen, die auch in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren noch funktionieren. Genau dafür kandidiere ich als Bürgermeisterin. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Buchholz nicht nur wächst – sondern sich in die richtige Richtung entwickelt.
Denn ich habe Bock auf Buchholz.